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Die Dicke der Gehirnrinde ist bei ADHS-Patienten geringer als bei normalen.
Rote Bereiche kennzeichnen geringere Dicke, dunkelblaue, eine höhere.
Vergrößerte Darstellung beim Klick auf das Bild.
Copyright: The Lancet
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Ein Ärzteteam um Professor Elizabeth Sowell von
der Universität Los Angeles hat sich in sechsjähriger Arbeit
daran gemacht, diese Veränderungen in der Gehirnlandschaft genau
zu kartografieren, dank hochauflösender Magnetresonanz Tomografie.
Im renommierten englischen Medizinfachblatt "The Lancet" zeigten sie nun
die neuen Aufnahmen.
Besonders die Vorderhirnrinde sah bei den siebenundzwanzig untersuchten
ADHS-Patienten anders als in der Kontrollgruppe aus. Etwa vier Millimeter
beträgt der Dickenunterschied im hinteren Teil des Stirnlappens.
Auch die beiden Seiten der vorderen Schläfenlappen sind kleiner als
normal. Dagegen ist die graue Schicht des hinteren Schläfenlappens
und des unteren Scheitellappens dicker.
--> Unkontrollierte plötzliche Eingebungen
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