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Nobelpreis
2003 für Physiologie und Medizin: Die Magnetresonanz-Tomografie
So beurteilten
viele Experten die Wahl des Nobel-Komitees vom Karolinska-Institut in
Stockholm. Mit ihrer Arbeit zur Entwicklung der Magnetresonanz-Tomografie
(MRT) auch unter dem Namen Kernspin-Tomografie bekannt, haben
sie Paul Lauterbur und Sir Peter Mansfield
zu einer der wichtigsten Untersuchungswerkzeuge in der Medizin gemacht.
Denn die MRT kann "bisher angewandte invasive Untersuchungen ersetzen
und dadurch das Leiden vieler Patienten verkleinern".
Ihre preiswürdigen Entdeckungen liegen dabei schon einige Zeit zurück.
Schon zu Beginn der siebziger Jahre forschten die beiden an einer Technik,
die ursprünglich dazu ausersehen war, Feinstrukturen von Molekülen
sichtbar zu machen. Heute macht sie es möglich, weiche Gewebe im
Körper besser als die meisten anderen so genannten "bildgebenden
Verfahren" darzustellen. Die MRT arbeitet mit sehr kurzwelliger
Strahlung in einem starken Magnetfeld
und ist damit weit ungefährlicher als ihre Verwandten für Innenaufnahmen
des Menschen, der Röntgen-Fotografie und der Computer-Tomografie
mit radioaktiven Substanzen.
--> Erfolg im zweiten Anlauf
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