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Weiche
Gewebe des Menschen eignen sich besonders für die Magnetresonanz-Tomografie.
Weil sie viel Wasser enthalten, können die Wasserstoffatome gut angeregt
werden. Erfahrene MRT-Radiologen liefern mit ihren Aufnahmen genaue Informationen
über Größe und Lage von Tumoren
- Voraussetzung für die spätere Therapie mit Skalpell oder Bestrahlung.
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Querschnitt durch Unterleib und Becken mit massivem Tumor des Eierstocks
über der Blase; Je nach Anregung sehen die Flüssigkeiten
im Tumor und der Blasenurin jeweils anders aus.
Photo: Nature Press /Univ. Nottingham
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Das Bild links zeigt einen Unterleibskrebs als Beispiel, das Bild unten
rechts einen Gehirntumor. Nicht mehr wegzudenken sind die MRT-Bilder bei
der Erkennung von Schlaganfällen, aber auch anderen Erkrankungen
oder Verletzungen des Gehirns.
Besonders die --> funktionelle MRT zeigt,
wo der Schlaganfall Schäden angerichtet hat und die entsprechenden
Teile der zentralen Nervensystems nicht mehr durchblutet sind. Aber auch
bei der Erkennung von Knorpelschäden
an Knie, Schulter oder Bandscheibe (unten rechts) hat diese Technik alle
anderen Aufnahmetechniken verdrängt.
60 Millionen Aufnahmen schossen Radiologen im Jahr 2002. 25 000 Geräte
mit Magnetfeldgenerator, Signalverstärker und Hochleistungscomputer
zur Auswertung der Datenflut stehen weltweit in Krankenhäusern und
Spezialambulanzen. Kostenpunkt pro Gerät: Ca. 1 Million Euro.
Immer noch ist für jede einzelne gelungene Aufnahme feine Justierarbeit
notwendig, um die ideale Kombination von Strahlung und Magnetfeld für
den Patienten und das Gewebe zu finden.
--> Funktionelle MRT

Querschnitt durch das Gehirn mit wachsendem
Tumor (Pfeil)
Photo: Nature Press /Univ. Nottingham
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Unterer Teil der Wirbelsäule mit Bandscheiben: Auffällig
ist die Quetschung der unteren zwei Bandscheiben und die Verlagerung
nach
hinten in den Wirbelkanal
Photo: Nature Press /Univ. Nottingham
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